Kategorie: Kreuzfahrt-News

  • Kreuzfahrtstatistik für Europa 2015: Diese Länder lieben Kreuzfahrten

    Kreuzfahrtstatistik für Europa 2015: Diese Länder lieben Kreuzfahrten

    Trotz der politischen Lage boomt das Mittelmeer laut einer von der Cruise Line International Association (CLIA) erstellten Kreuzfahrtstatistik. Das beliebteste Ziel der deutschen Kreuzfahrer bleibt das Mittelmeer mit 31% des gesamten Kreuzfahrtanteils. Das Fahrgebiet zeichnet gegenüber dem Vorjahr nur einen geringen Rückgang von einem Prozent auf.

    Mit 1,8 Millionen Kreuzfahrtbuchungen im Jahr 2015 hat Deutschland von der absoluten Anzahl mit 28% Marktanteil den ersten Platz belegt, rechnet man jedoch auf die Einwohner der europäischen Staaten herunter landet Deutschland hinter Norwegen und Großbritannien auf dem dritten Platz.

    Das Wachstum in der Branche ging von ca. 8% auf etwa 2% zurück, jedoch wird in diesem Jahr ein Anstieg auf 2 Millionen Buchungen erwartet.

    Ausgegeben wurden von den deutschen Seereisenden 2,9 Milliarden Euro, was pro Tag etwa 182€ entspricht. Die durchschnittliche Reisedauer einer Kreuzfahrt, die von einem deutschen Staatsbürger gebucht wird, beträgt 9 Nächte und liegt damit 2 Übernachtungen hinter der Dauer einer britischen Buchung.

    Schlusslicht in der Rangfolge der europäischen Länder sind die Belgier, hinter den Dänen und Holland. In Spanien gibt es erstmals wieder eine Erholung in der Kreuzfahrtbranche.

    Im Gegensatz zu den USA, mit weltweit agierenden Reedereien wie Royal Caribbean oder Canival Cruises, bleibt die Kreuzfahrt in Europa weiterhin ein Nischenprodukt. Veranstalter sehen jedoch auch hier das Potential dieser Urlaubsart und setzen auf Investitionen in neue Kreuzfahrtschiffe. So werden dieses Jahr 27 neue Schiffe in See stechen. Dass auch Flusskreuzfahrten in Europa voll im Trend liegen, wird dadurch deutlich, dass von diesen 27 Schiffen 18 Neubauten für Flussfahrten eingesetzt werden.

  • Royal Caribbeans Anthem of the Seas übersteht schweren Sturm

    Royal Caribbeans Anthem of the Seas übersteht schweren Sturm

    Mit über 4.500 Passagieren und mehr als 1600 Besatzungsmitgliedern an Bord stach die Anthem of the Seas am 06.02.2016 für eine sieben tägige Kreuzfahrt von New York aus in See. Ziel des 348 Meter langen Luxus-Kreuzfahrtschiffes war die Karibik mit Zwischenhalten in Florida und auf den Bahamas.

    Vor der Küste des Bundesstaates South Carolina wurden die Passagiere am Nachmittag des Abreisetages vom Kapitän aufgefordert, sich in die Kabinen zu begeben und dort auch bis auf weiteres zu verweilen. Grund dieser Aufforderung war die Durchfahrt eines Sturmtiefs. Dieses war laut Veranstalter wesentlich harmloser vorhergesagt worden als es letztendlich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Km/h der Fall war.

    Expertenmeinungen zum Sturm

    Mit diesen Windgeschwindigkeiten ordnen Wetterexperten das Unwetter in die Kategorie 2 eines Hurrikans ein. Dieser Hurrikan ist auf ein Wetterphänomen zurückzuführen, das von Wissenschaftlern als Rapide Zyklogenese oder auch Bombogenese bezeichnet wird. Es beschreibt die rasante Entwicklung eines Zyklons, weshalb die Vorhersage schlichtweg falsch war.

    Zyklonwolke eines Hurrikans

    Während des Sturms mussten die Passagiere einige Stunden in den Kabinen verweilen, da sich das Schiff lange Zeit in Schieflage befand. In den Medien kursierten wilde Vermutungen von 45° Schlagseite. Diese Fehlmeldung wurde jedoch von der US Coast Guard auf 18° berichtigt, was für einen Liner dieser Größe keine Gefahr darstellt.

    Das Verhalten von Kapitän und Besatzung während des Unwetters

    Während des langen Kabinenaufenthalts der Kreuzfahrer stand die Brücke in ständigem Kontakt mit der US Coast Guard und der Kapitän erstattete regelmäßig Lageberichte für die Passagiere. In dieser unangenehmen Zeitspanne durften sich die Teilnehmer der Kreuzfahrt kostenlos aus der Minibar bedienen und wurden zusätzlich mit Getränken und Snacks versorgt, da die Restaurants sicherheitshalber geschlossen blieben. Trotz der Sicherheitsvorkehrungen an Bord wurden 4 Personen leicht verletzt. Die Sachschäden hingegen waren immens.

    Der Abbruch der Reise durch den Kapitän

    Am 10.02.2016 wurde die Reise vom Kapitän abgebrochen, da keine Wetterbesserung in Sicht war und eine Begutachtung durchgeführt werden musste. Seetauglich war das Schiff nach Statement des Veranstalters Royal Caribbean jedoch zu jeder Zeit. Twitterpost über Sachschäden Anthem of the Seas

    Die US Coast Guard berichtet, dass bei der Anthem of the Seas hauptsächlich Schäden an Ausstattung und Inneneinrichtung zu finden waren. Leichte Schäden an den Rettungsbooten und die überhitzten Lager am Pod-Antrieb des Backbords wurden umgehend behoben und ausgetauscht.

    Stellungnahme des Veranstalters

    Die Reederei entschuldigte sich auf Twitter für alle Unannehmlichkeiten und bedankte sich bei Kapitän, Crew und allen Helfern. Die Anthem of the Seas hat alle Sicherheitstests bestanden und kann ab sofort wieder in See stechen. Zudem versicherte der Pressesprecher von Royal Caribbean, dass die Regelungen zur Sturmvermeidung angepasst werden und weitere Fortbildungen für Kapitän und Besatzungsmitglieder eingeführt werden. Alle Reisenden bekommen den vollen Reisepreis rückerstattet und erhalten als Entschädigung einen 50%-Gutschein auf Ihre nächste Kreuzfahrt mit Royal Caribbean.

    Über die Reederei und das Schiff

    Anthem of the Seas Meyer-Werft

    Royal Caribbean ist die größte Reederei der Welt und produziert mitunter in Deutschland. Die Anthem of the Seas ist erst im April 2015 von der Meyer-Werft in Papenburg fertiggestellt worden. Dort liegen mittlerweile drei weitere unterzeichnete Aufträge von Royal Caribbean für Schiffe der gleichen Größenklasse. Noch ist die Anthem of the Seas das drittgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt.

  • Bremerhaven verstärkt den Kreuzfahrttourismus

    Bremerhaven verstärkt den Kreuzfahrttourismus

    Auf der Kreuzfahrtmesse in Bremerhaven prognostizierte das Columbus Cruise Center für 2016 einen immensen Anstieg von Kreuzfahrttouristen um 30.000 Passagiere. Grund dieser Prognosen ist zum ersten die steigende Zahl von Schiffen, die den Hafen ansteuern und zum zweiten die enorme Wichtigkeit dieser Touristen, die den Markt vor allem auch in der Innenstadt verstärken sollen. Durch verschiedene Maßnahmen der Stadtverwaltung und des Columbus Cruise Centers sollen in 2017 doppelt so viele Touristen den Hafen erreichen als im vergangenen Jahr. Das wären dann 130.000 Kreuzfahrer, jeder einzelne wichtig für die Wirtschaft der Stadt.

  • Bordeigener Büffelmozzarella auf Costa-Schiffen

    Bordeigener Büffelmozzarella auf Costa-Schiffen

    Italienische Köstlichkeiten kann man schon lange auf den Schiffen der Reederei Costa genießen. Ab Ende dieses Jahres wird das Produktportfolio um einen absoluten Klassiker erweitert. Büffelmozzarella wird in naher Zukunft auch auf See produziert werden, beginnend in der Costa Diadema wird die italienische Reederei in den kommenden Jahren in alle Kreuzfahrtschiffe ihrer Flotte eine Molkerei integrieren. In der sogenannten „Mozzarella Gourmet Bar“ kann man diese Spezialität nicht nur mit diversen Antipasti oder auf der Pizza verspeisen, sondern auch den Herstellungsprozess verfolgen. Für die Produktion des neuen Costa Käses wird ausschließlich Milch von italienischen Büffeln aus der Region Salerno verwendet, um den originalen Charakter beizubehalten. Seit Jahren arbeitet die Reederei mit einer großen Auswahl von Feinkostherstellern aus ihrer Heimat zusammen und bietet den Gästen ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse. Auf Schiffen von Costa kann man Pizza aus einem von der Reederei selbst entwickelten und hergestellten Teig genießen oder sich von einem Sternekoch verwöhnen lassen. Die Anzahl der Möglichkeiten ist groß und wird mit der eigenen Mozzarella Produktion nochmals erweitert.

     

  • Hamburg plant Bau eines 4. Kreuzfahrtterminals

    Hamburg plant Bau eines 4. Kreuzfahrtterminals

    Der Andrang auf Kreuzfahrten ab dem Hamburger Hafen steigt stetig an, daher wird bald auch der Neubau eines vierten Terminals in die Wege geleitet. Zunächst war geplant, das Terminal erst nach der erfolgreichen Durchführung der Olympia-Spiele zu erbauen. Entstehen sollte es am Standort der geplanten Sporthalle in der Nähe der Elbphilharmonie erst nach 2024. Da die Hamburger sich jedoch gegen die Ausrichtung der Olympischen Spiele in Hamburg entschieden haben, kann der Bau nun früher erfolgen. Nach Fertigstellung sollen hier bis zu drei Schiffe mit einer Länge von 300 Metern anlegen können.

    Experten prognostizieren für 2016 eine Passagieranzahl von 660.000, die bis spätestens 2018 auf eine Millionen ansteigen soll. Auch die Reederei AIDA freut sich über die Kreuzfahrt-Entwicklungen in Hamburg. So sind bis 2020 vier neue Clubschiffe der Reederei geplant, von denen drei den Heimathafen Hamburg am Heck tragen sollen. Ebenfalls im Gespräch ist die Taufe der AIDAprima zum Geburtstag des neuen Terminals am 7. Mai. Von Hamburg und anderen Häfen dieser Welt wird dieses neue Traumschiff ab 30. April wöchentlich in See stechen.