Amerikanische Reedereien senden mehr Schiffe nach Europa

Viele Europäer entdecken die Annehmlichkeiten einer Kreuzfahrt. Das haben auch die Reedereien aus den USA bemerkt, sie senden deshalb immer mehr Schiffe nach Europa und bieten den Kunden attraktive Angebote.

Die Zahl der Kreuzfahrt-Passagiere steigt seit Jahren unaufhörlich – weit mehr als 17 Millionen waren es alleine im Jahr 2009. Ebenso wird der Bau von immer mehr Kreuzfahrtschiffen weltweit in Auftrag gegeben. Während drei Viertel aller Kreuzfahrt-Passagiere aus Nordamerika stammen, steigt die Zahl der Interessenten aus Europa stetig. Inzwischen haben sie die Fünf-Millionen-Grenze überschritten.

Für einen Urlaub auf See in Europa stehen aktuell rund 100 verschiedene Schiffe zur Verfügung. Das Mittelmeer, die Kanaren und Nordeuropa zählen dabei zu den beliebtesten Zielen. Die großen Kreuzfahrt-Reedereien aus den USA haben ihre Angebote jetzt auf das Interesse ihrer potenziellen europäischen Kunden ausgerichtet und bieten interessante Möglichkeiten. Mehr noch: Viele Reedereien haben einen Teil ihrer Kreuzfahrtschiffe nach Europa verlegt, nach Genua, Savona oder Civitavecchia, der Hafenstadt knapp 70 Kilometer nordwestlich von Rom. Neun der insgesamt zwölf Schiffe, die in diesem Jahr zum ersten Mal in Europa zu einer Kreuzfahrt starten, gehören amerikanischen Reedereien. Die restlichen Schiffe stammen meist von Töchtern amerikanischer Kreuzfahrt-Reedereien. Beobachter des Kreuzfahrtmarktes erwarten aufgrund des neuen Angebotes in Europa für dieses Jahr ein leichtes Überangebot. Den Passagier wird das freuen, da die Preise dadurch sinken werden.

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