Schlagwort: Nilkreuzfahrt

  • Nilkreuzfahrt: Strecke Kairo – Assuan wieder befahrbar

    Mounir Fakhry Abdel Nour ist der neue Tourismus-Minister in Ägypten. Er teilte auf einer Pressekonferenz in London mit, dass es nach einer 16-jährigen Pause wieder Nilkreuzfahrten zwischen Kairo und Assuan geben soll. Im Jahr 1994 wurden diese Fahrten aus Sicherheitsgründen eingestellt. Flusskreuzfahrten wurden danach nur noch zwischen Luxor und Assuan durchgeführt.

    Durch die politischen Unruhen, am Anfang des Jahres, brach der Tourismus in Ägypten um etwa 80 Prozent ein. Mit der geplanten Eröffnung des bisherigen Streckenabschnittes im März 2012 soll der Tourismus im Land wieder an Fahrt gewinnen.

    Bisher dauerte eine Nilkreuzfahrt eine Woche. Durch die Verlängerung der Strecke kommen Kreuzfahrer in den Genuss 11 bis 14 Tage auf dem Nil zu verbringen. Es ist schon etwas Besonderes, in Zukunft wieder in Kairo an Bord eines Schiffes gehen zu können, um damit den Nil in Richtung Süden zu fahren. Kreuzfahrten auf dem Nil lassen sich durch diese sensationelle Entscheidung wunderbar mit einem Städteaufenthalt in Kairo verbinden.

     

  • Ägypten: Nilkreuzfahrten bei allen Reiseveranstaltern wieder im Angebot

    Die politischen Unruhen, die in den arabischen Staaten in  jüngster Zeit vermehrt auftraten, sind auch am Fremdenverkehr nicht spurlos vorübergegangen. So war als Folge der Unruhen in Ägypten zu Beginn dieses Jahres ein extremer Rückgang des Tourismus zu verzeichnen. Jetzt, nach dem erfolgreichen Umsturz des Regimes, hat sich die Situation wieder gebessert. Daher haben auch viele Fluglinien und Reiseveranstalter seit dem 1. März 2011 wieder regelmäßige Flüge zu den Touristenhochburgen in Luxor, Kairo und am Roten Meer im Programm.

    Auch die bei Touristen beliebten Nilkreuzfahrten, deren Routen zwischen Luxor und Assuan verlaufen, sind wieder im Programm der Veranstalter zu finden. Zuvor war diese Form des Tourismus in Ägypten von den Aufständen gegen das Mubarak-Regime, die sich auf den Nordteil des Landes konzentrierten, ebenfalls stark beeinflusst. Nun haben die bekannten Veranstalter von Nilkreuzfahrten, wie etwa ETI oder ECCO Reisen, vor allem wegen der Krise in Ägypten für die nächsten Wochen sogar ausgesprochen günstige Angebote in ihrem Programm.

    Beliebt ist der Nil zwischen Luxor und Assuan als Destination für Flusskreuzfahrten insbesondere, weil er den Touristen abwechslungsreiche Kulturlandschaften und antike Attraktionen bietet. Aus diesem Grund stehen bei deutschen Reisenden Flusskreuzfahrten auf dem Nil an zweiter Stelle der Beliebheitsskala, hinter den Donaukreuzfahrten. Damit ist der Nil bei den Deutschen als Kreuzfahrt-Fluss sogar beliebter als näher gelegene Ziele wie etwa der Rhein, die Elbe oder die Rhone.

  • Auswärtiges Amt entschärft Reisewarnung nach Tunesien – Umbuchungsfrist für Ägyptenreisen verlängert

    Das Auswärtige Amt in Berlin betrachtet die Situation in Tunesien als stabil, was die meisten Teile des Landes angeht. Dennoch sollten Urlauber touristische Reisen aktuell nur nach Tunis, die Hauptstadt Tunesiens, sowie an die Badeorte am Meer geplant werden. Andere Landesteile sollten vorerst gemieden werden. Des Weiteren wird empfohlen, die Hotels nur im Rahmen geführter Touren zu verlassen und auf die Hinweise der Reiseleiter zu achten. Auch wenn nicht mit Anschlägen auf Touristen gerechnet wird, muss doch mit einer Erhöhung der Kleinkriminalität gerechnet werden.

    Anders sieht es in Ägypten aus:. Trotz des Rücktritts des ägyptischen Präsidenten gibt es seitens des Auswärtigen Amtes noch keine Entwarnungen für Reisen nach Ägypten. Deutschen Urlaubern, die sich bereits in Ägypten aufhalten, wird ausdrücklich geraten, die Ausgangssperre einzuhalten und sich außerhalb dieser nicht unnötig fernab sicherer Unterkünfte aufzuhalten.

    Deutschlands große Reiseveranstalter wie die TUI, haben bereits am Wochenende die letzten Urlauber aus Ägypten zurück geholt. Die Kunden der großen Veranstalter können auf Alternativen im Veranstalterprogramm ausweichen. Gegenwärtig wird vor allem auf Ziele in der Türkei und auf den Kanarischen Inseln ausgewichen. Kleinere Reiseveranstalter sowie auf Ägypten spezialisierte Unternehmen können Ihren Kunden in der Regel keine Alternativen anbieten. Für diese etwa 50 mittelständischen Unternehmen ist die Lage deutlich kritischer – sie sind existenziell gefährdet.

  • Ägyptenkrise: Reedereien bieten kostenlose Stornierung oder Umbuchung an

    Die angespannte Lage in  Ägypten veranlasste zahlreiche Reedereien und Reiseveranstalter dazu, den Reisenden eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung Ihrer Nilkreuzfahrt oder Ägypten-Reise anzubieten. Der Flussreiseveranstalter Phoenix Travel zum Beispiel, hat Reisen vorerst bis zum 14. Februar abgesagt. Reisende, deren Abreisetermin für eine Nilkreuzfahrt zwischen dem 14. Februar und dem 28. Februar liegt, können kostenlos umbuchen oder stornieren. Der Veranstalter 1A Vista bietet ebenfalls eine kostenlose Stornierung oder Umbuchung für Urlauber, deren Anreisetag vor dem 14. Februar liegt, an. Reisende, die sich aktuell in Ägypten befinden, werden zudem auf Wunsch ausgeflogen. Aufgrund der ungewissen Lage wurden die kostenlosen Stornierungen und Umbuchungen bei allen Veranstaltern für Nilkreuzfahrten zeitlich begrenzt und werden – je nach Lage – in den nächsten Tagen eventuell nochmals verlängert.

    Doch nicht nur Urlauber, die eine Flusskreuzfahrt in Ägypten gebucht haben, sind von der instabilen Lage im Land betroffen. Da auch Reedereien für Hochseekreuzfahrten große Städte in Ägypten anfahren und Ihren Passagieren die Möglichkeit von Landausflügen bieten, müssen die Hochseereedereien ebenfalls auf die kritische Lage in Ägypten reagieren. Viele Reederein verlegen daher den Anlaufhafen in ein anderes Land. So auch die italienischen Reedereien Costa Kreuzfahrten und MSC Kreuzfahrten: Anstatt die Städte Sharm el-Sheikh und Alexandria in Ägypten anzulaufen, werden nun Städte in der Türkei, in Griechenland oder in Spanien als Ausflugsort genutzt. Die Reederei Norwegian Cruise Line ersetzt den Landausflug in Alexandria vorübergehend durch einen Ausflug nach Istanbul, immer vorausgesetzt, dass die politische Lage weiterhin angespannt bleibt.